Tag der offenen Baustelle:
AGRO Energiezentrum Rigi

Während die Bauarbeiten des AGRO Energiezentrums Rigi auf Hochtouren laufen, wurde am 14. September 2019 innegehalten für den Tag der offenen Baustelle. Über 500 Interessierte konnten sich ein Bild vom aktuellen Stand des regionalen Energiezentrums machen.

 

September 2019. Es gab einiges zu bestaunen am Tag der offenen Baustelle des AGRO Energiezentrums Rigi. Denn seit dem Baustart ist einiges passiert in Haltikon und das Grundkonstrukt der Anlage steht.

 

Wo bald erneuerbare Energie entsteht

Gesichert mit Baustellenhelmen konnten Besucherinnen und Besucher bei Führungen den aktuellen Stand des AGRO Energiezentrums Rigi begutachten. Experten erklärten, wie hier künftig aus lokalem Holz als Energieträger erneuerbare Energie entsteht. Ein Grossteil des dazu benötigten Holzabfalls wird gleich nebenan von der Schilliger Holz AG bezogen. Beeindruckende Dimensionen und innovative Technologien – so manche und mancher war erstaunt über das Vorhaben für eine nachhaltige Energiezukunft.

 

Fernwärmenetz künftig eine Genossenschaft

Die im Energiezentrum produzierte Wärme wird über ein Fernwärmenetz verteilt. Hierzu wurde die ECOGEN Rigi Genossenschaft, kurz ECOGEN Rigi, ins Leben gerufen. Die Genossenschaft soll künftig den Aufbau und Betrieb des Fernwärmenetzes tragen und nachhaltige Investitionsmöglichkeiten bieten. Wer Fernwärme bezieht, wird automatisch Teil der Genossenschaft und beteiligt sich somit am Netz.

«Wir sind überwältigt vom grossen Interesse an unserem Energiezentrum. Auch die ECOGEN Rigi und der damit verbundene Genossenschaftsgedanke fruchten bei den Einwohnern. Wir haben bereits jetzt zahlreiche Anfragen für künftige Anschlüsse ans Fernwärmenetz. Solche persönliche Gespräche stimmen uns zuversichtlich im Hinblick auf die geplante Inbetriebnahme nächstes Jahr», meint Pirmin Reichmuth, Geschäftsleitung AGRO Energiezentrum Rigi und Initiant der ECOGEN Rigi Genossenschaft.

 

Barbetrieb im grössten Wärmespeicher der Schweiz

Am Tag der offenen Baustelle gab es ein buntes Rahmenprogram für Klein und Gross. Der Blauring Küssnacht  begeisterte die Kleinsten mit kreativen Recycling-Bastelideen. Singer-Songwriterin Laura Nucha verzauberte den Tag mit ihren Auftritten, einige davon sogar im mystisch ausgeleuchteten Wärmespeicher. Der noch nicht in Betrieb genommene 45 Meter hohe Speicherturm bot eine einmalige Kulisse für die Bar. In der Festwirtschaft konnte man sich mit regionalen Speisen und Getränken verköstigen. Den krönenden Abschluss des Events bildeten die White Cross Drum Corps mit ihrer grossartigen Trommel Show.


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